Zur Vorbeugung häufig auftretender Migräneattacken kann eine Prophylaxe sinnvoll sein. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft DMKG gibt hierzu vier Empfehlungen.
Entspannungsverfahren helfen vorzubeugen
Bei der Vorbeugung von Migräneattacken die medikamentöse Therapie im Vordergrund, die durch nichtmedikamentöse Verfahren ergänzt wird. Sinn der medikamentösen Vorbeugung ist eine Reduzierung von Häufigkeit, Schwere und Dauer der Migräneattacken. Gleichzeitig soll dem medikamenteninduzierten Dauerkopfschmerz vorgebeugt werden.
Die Vorbeugung kann durch eine Vielzahl an nichtmedikamentösen Maßnahmen unterstützt werden. Dazu gehören ein regelmäßiger Tagesablauf, regelmäßiges Essen, Vermeidung individueller Auslöser wie bestimmter Nahrungsmittel oder Medikamente, Entspannungsverfahren und Stressbewältigungsstrategien.
Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft gibt Empfehlungen zur Vorbeugung.
Bei häufigen Migräneattacken sollte eine Migräneprophylaxe begonnen werden.
Bitte besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Medikamente zur Prophylaxe für Sie geeignet sind!
Verfahren der Verhaltenstherapie und Ausdauersport sollten die medikamentöse Therapie unterstützen.
Um den Erfolg oder Misserfolg der vorbeugenden Medikation und nichtmedikamentösen Maßnahmen zu kontrollieren, sollten Migränekranke über vier Wochen ein Kopfschmerztagebuch führen.